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Trends und Zukunftsthemen

Trends im Einkauf 2026: KI, ESG & Effizienz neu denken

Lesezeit:
8
Min
Erstellt:
5.1.2026
Aktualisiert:
20.2.2026
Trends im Einkauf 2026: KI, ESG & Effizienz neu denken
Trends und Zukunftsthemen
Trends im Einkauf 2026: KI, ESG & Effizienz neu denken
Lesezeit:
8
Min
Erstellt:
20.2.2026
Aktualisiert:
19.2.2026

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Für Einkaufsabteilungen verändert sich 2026 vor allem die Art und Weise, wie Entscheidungen getroffen und Prozesse gesteuert werden. Daten, Technologie und Regulierung – etwa durch LkSG und EU-Lieferkettenrichtlinien – spielen eine große Rolle, aber auch Effizienz und Resilienz stehen weiterhin im Mittelpunkt. Zudem werden Einkaufsabteilungen zukünftig strategischer und datenbasierter agieren. Und auch das Thema Nachhaltigkeit rückt stärker in den Fokus. Neue Kompetenzen, Tools und Prozesse sind also gefragt.  

Welche Trends im Einkauf sowie in der Beschaffung 2026 besonders relevant sind und worauf Procurement-Verantwortliche achten sollten, lesen Sie in diesem Beitrag.  

Das Wichtigste in Kürze

  • KI und datenbasierte Analysen unterstützen Einkaufsentscheidungen entlang des gesamten Beschaffungsprozesses.
  • ESG- und LkSG-Vorgaben erfordern transparente Dokumentation und integrierte Nachhaltigkeitsbewertungen.
  • Digitale Workflows, P2P-Automatisierung und OCI-Punchout senken Prozesskosten und reduzieren manuelle Tätigkeiten.
  • Strategisches SRM gewinnt an Bedeutung, um Partnerschaften zu stärken und Risiken frühzeitig zu erkennen.
  • Lieferketten-Resilienz wird wichtiger durch Nearshoring, Multi-Sourcing und kontinuierliche Risikoüberwachung.
  • Digitale Tools verändern die Verhandlungsführung und ermöglichen datenbasierte Entscheidungsgrundlagen.
  • Beschaffungsentscheidungen orientieren sich wieder stärker am Gesamtwert statt am reinen Preis.
  • Einkaufsteams benötigen neue Kompetenzen – etwa in Data Literacy, ESG-Bewertung und strategischem Lieferantenmanagement.
  • Semigator Enterprise erleichtert ESG-Nachweise und schafft effiziente Prozesse für den Einkauf von externer Weiterbildung.

1. Datengetriebene und KI-gestützte Beschaffung als neuer Standard

KI-gestützte Tools prognostizieren Preisentwicklungen, Lieferengpässe oder Risikosignale und unterstützen Vertragsanalysen, Lieferantenbewertungen und operative Prozessautomatisierungen. Dadurch entsteht ein datenbasierter Einkauf, der schneller und präziser agiert.

So sollten Einkaufsabteilungen beispielsweise KI-Use-Cases priorisieren, die sich schnell amortisieren. Das können Ausgabenanalysen, automatische Bedarfsvorhersagen und Lieferanten-Screenings sein. Doch das gelingt nur mit Kompetenzen im Bereich Data Literacy. Passende Weiterbildungen sind gefragt.

2. Welche Rolle spielen ESG, Nachhaltigkeit & LkSG-Compliance 2026?

Mit den neuen ESG-Berichtspflichten steigt der Druck auf Unternehmen, Nachhaltigkeitsdaten transparent zu dokumentieren. Einkaufsabteilungen müssen Lieferant:innen daher nach ESG-Kriterien bewerten und Nachweise zentral nachhalten.

Praxistipp:
Für den Einkauf von Weiterbildungen, Seminaren und Schulungen erleichtern zentrale Beschaffungsplattformen wie Semigator Enterprise ESG-Nachweise erheblich. Weiterbildungsdaten werden damit einheitlich und transparent erfasst. Durch eine zentrale Steuerung des Weiterbildungseinkaufs können Unternehmen Compliance-Anforderungen einfacher erfüllen und durchgeführte Weiterbildungen unkompliziert nachweisen.  

3. Warum steht Prozesseffizienz im Einkauf wieder stärker im Fokus?

Steigende Kosten, begrenzte Personalressourcen und zunehmend komplexe Anforderungen führen dazu, dass Einkaufsabteilungen ihre Abläufe stärker standardisieren und automatisieren müssen. Besonders im Procure-to-Pay-Prozess (P2P) lassen sich durch digitale Lösungen erhebliche Effizienzgewinne erzielen.

Ein Beispiel: Wenn Bestellanforderungen noch manuell per E-Mail eingehen, müssen sie geprüft, freigegeben und anschließend in unterschiedliche Systeme übertragen werden – ein zeitaufwendiger und fehleranfälliger Prozess. Durch automatisierte Workflows werden diese Schritte beschleunigt, Freigaben laufen digital und Bestelldaten werden direkt in das ERP-System überführt.

Auch digitale Schnittstellen wie OCI-Punchout, die ERP-Systeme mit Lieferantenkatalogen verbinden, machen komplexe Bestellprozesse einfach und reduzieren den Aufwand: Mitarbeitende greifen direkt aus dem eigenen System auf definierte Lieferantenkataloge zu, ohne Medienbrüche oder manuelle Eingaben. Das sorgt für weniger Rückfragen, konsistente Daten und klare Prozessstandards.

Besonders der Einkauf von externen Weiterbildungen, Konferenzen und Coachings kann die Prozesskosten nach oben treiben. Hier lohnt sich ein einheitlicher Prozess in der Regel vor allem bei Großunternehmen mit hohem Buchungsvolumen.

Einsparpotenzial bei der Beschaffung von Weiterbildung

Wie können Sie Kosten beim Einkauf von Weiterbildung sparen? Erfahren Sie mehr zum Return on Investment mit Semigator Enterprise.

4. Warum wird Supplier Relationship Management (SRM) strategischer?

In zunehmend volatilen Märkten wird eine enge Zusammenarbeit mit wichtigen Lieferanten immer wichtiger. Unternehmen setzen daher verstärkt auf „Supplier Collaboration”, also eine partnerschaftliche Zusammenarbeit über reine Preisverhandlungen hinaus. Dazu gehören etwa regelmäßige gemeinsame Reviews, der Austausch zu Risiken oder Engpässen sowie gemeinsame Initiativen zur Prozess- oder Produktverbesserung.

Wenn ein Lieferant beispielsweise frühzeitig über steigende Rohstoffpreise oder erwartete Lieferengpässe informiert, kann Ihr Unternehmen schneller reagieren – etwa durch alternative Beschaffungswege oder Anpassungen im Produktionsplan. Ebenso entstehen durch gemeinsame Entwicklungsprojekte oft Innovationen, die beiden Seiten Vorteile verschaffen und langfristige Stabilität fördern.

Praxistipp:
Nutzen Sie ein strukturiertes Lieferantensegmentierungsmodell und legen Sie für strategisch relevante Partner verbindliche Ziele sowie regelmäßige Abstimmungsroutinen fest. Damit diese Zusammenarbeit reibungslos funktioniert, benötigen Einkaufsteams oft zusätzliche Kompetenzen – beispielsweise in Verhandlungsführung, Konfliktmanagement oder strategischem SRM. Diese lassen sich bequem über zentrale Beschaffungsplattformen wie Semigator Enterprise buchen. Semigator Enterprise bündelt über 5.000 Anbieter und vereinfacht dadurch auch das Lieferantenmanagement für den Einkauf deutlich. Die Beschaffungsplattform fungiert dabei als Schnittstelle zwischen Unternehmen und Weiterbildungsanbietern. Als strategischer Partner berät das Semigator Team Kunden darüber hinaus in regelmäßigen Performance Reviews.  

5. Lieferketten-Resilienz: Wie widerstandsfähig sollten Lieferketten 2026 sein?

Nach mehreren Jahren globaler Störungen gewinnt die Widerstandsfähigkeit von Lieferketten, also die Lieferketten-Resilienz, weiter an Bedeutung. Unternehmen setzen verstärkt auf Strategien wie Nearshoring, Multi-Sourcing und eine kontinuierliche Risikoüberwachung, um Abhängigkeiten zu reduzieren und Ausfälle abzufedern.  

Moderne Predictive-Analytics-Modelle unterstützen dabei, potenzielle Schwachstellen frühzeitig zu erkennen, etwa durch Hinweise auf verlängerte Lieferzeiten, finanzielle Risiken oder geopolitische Entwicklungen. Die dazugehörigen Ergebnisse interpretieren und einordnen zu können, bedarf hingegen zusätzlicher Kompetenzen seitens der Mitarbeitenden.

6. Digitalisierung und Verhandlungsführung im Einkauf

Im Jahr 2026 kommen im Einkauf zunehmend digitale Werkzeuge zum Einsatz, die Verhandlungen professioneller und datenbasierter machen. KI-gestützte Verhandlungsassistenten, Game-Theory-Tools und automatisierte Szenarioanalysen helfen dabei, Angebote objektiver zu vergleichen und mögliche Verhandlungsspielräume präziser einzuschätzen. So können Einkaufsverantwortliche fundiertere Entscheidungen treffen und bessere Konditionen erzielen – besonders in komplexen oder dynamischen Marktumfeldern.

Praxistipp:
Damit digitale Verhandlungstools ihr Potenzial voll entfalten können, sollten Teams im Umgang mit diesen Lösungen geschult werden. Ergänzend ist es sinnvoll, klassische Verhandlungskompetenzen wie Argumentationstechnik oder Konfliktlösung regelmäßig aufzufrischen, da sie weiterhin eine zentrale Rolle spielen.

Solche Weiterbildungen lassen sich standardisiert über Punchout-Kataloge wie den von Semigator Enterprise buchen.

7. Vom Preisfokus zur wertorientierten Beschaffung

Viele Unternehmen entscheiden 2026 nicht mehr ausschließlich nach dem günstigsten Preis. Stattdessen rückt stärker in den Vordergrund, welchen Gesamtwert ein Lieferant oder ein Produkt bietet. Dazu gehören zum Beispiel bessere Qualität, kürzere Lieferzeiten, geringere Risiken oder nachhaltige Produktionsstandards.

Der Einkauf übernimmt dadurch immer mehr eine strategische Rolle: Er trägt aktiv dazu bei, Innovationen zu fördern, Risiken frühzeitig zu erkennen und nachhaltige Unternehmensziele zu unterstützen. Damit diese Aufgaben gut gelingen, brauchen Einkaufsteams neue Kompetenzen, etwa in der Analyse von Lieferantenrisiken oder in der Bewertung nachhaltiger Kriterien.

Fazit

Diese Trends zeigen, mit welchen Kompetenzen sich Beschaffungsabteilungen und Procurement-Teams neu ausrichten können. So werden beispielsweise strategische Fähigkeiten, Datenkompetenz und ein fundiertes Verständnis für Nachhaltigkeit und Risikomanagement immer wichtiger. Einkaufsabteilungen, die diese Kompetenzen rechtzeitig aufbauen, können neue Technologien besser nutzen und Prozesse gezielt verbessern.  

Plattformen wie Semigator Enterprise unterstützen dabei, den Kompetenzaufbau strukturiert zu organisieren und passende Weiterbildungen zentral zu finden, zu buchen und im Anschluss auch nachzuweisen. Damit optimiert Semigator Enterprise den gesamten P2P Prozess für den Einkauf von allen externen Weiterbildungen und senkt Prozesskosten.

Jetzt informieren: https://www.semigator.de/enterprise  


FAQ: Trends im Einkauf 2026

Welche Trends prägen den strategischen Einkauf 2026?

Zu den wichtigsten Trends im strategischen Einkauf gehören der zunehmende Einsatz von KI, strengere ESG- und LkSG-Anforderungen, der Aufbau resilienter Lieferketten sowie die Optimierung von Prozessen durch Automatisierung. Auch ein stärkerer Fokus auf Supplier Relationship Management (SRM) und datenbasierte Entscheidungen gewinnt an Bedeutung. Gemeinsam verändern diese Entwicklungen die Rolle des Einkaufs hin zu einem strategischeren Unternehmensbereich.

Wie verändert KI den Einkauf?

Künstliche Intelligenz unterstützt Einkaufsabteilungen dabei, große Datenmengen schneller auszuwerten und fundierte Entscheidungen zu treffen. KI hilft zum Beispiel bei der Analyse von Lieferantenrisiken, bei Spend-Analysen, der Vorbereitung von Verhandlungen oder der Automatisierung wiederkehrender Prozesse. Dadurch können Unternehmen Risiken früher erkennen, bessere Konditionen erzielen und operative Aufgaben effizienter gestalten.

Welche Rolle spielen ESG und LkSG 2026?

Spätestens 2026 wird die Umsetzung von ESG-Kriterien und LkSG-Vorgaben zum festen Bestandteil des Einkaufs. Unternehmen müssen Nachhaltigkeits- und Menschenrechtsanforderungen nachweisen, dokumentieren und regelmäßig berichten. Das betrifft nicht nur die Auswahl geeigneter Lieferant:innen, sondern auch die systematische Bewertung und zentrale Dokumentation relevanter Nachweise.

Wie steigern Unternehmen die Prozesseffizienz im Einkauf?

Prozesseffizienz entsteht vor allem durch Automatisierung und klare, digitale Abläufe. Häufige Maßnahmen sind ein optimierter Procure-to-Pay-Prozess (P2P), die Nutzung eines 1-Kreditor-Prinzips sowie der Einsatz digitaler Schnittstellen wie OCI-Punchout. Diese Maßnahmen reduzieren manuelle Tätigkeiten, senken Kosten und sorgen für konsistente Daten im gesamten Einkaufsprozess.

Welche Fähigkeiten brauchen Einkäufer:innen 2026?

Einkäufer:innen brauchen verstärkt Kompetenzen in den Bereichen Datenanalyse, KI-Verständnis und ESG-Compliance. Gleichzeitig bleiben strategische Fähigkeiten wie Verhandlungsführung, Lieferantenmanagement und Change Management entscheidend. Ergänzend gewinnen Soft Skills wie Kommunikation und Konfliktlösung weiter an Bedeutung, da viele Einkaufsbereiche stärker team- und projektorientiert arbeiten.

Wie stärken Unternehmen ihre Lieferketten-Resilienz?

Resiliente Lieferketten entstehen durch eine Kombination verschiedener Ansätze: Multi-Sourcing, Nearshoring, kontinuierliche Risikoanalysen und digitale Frühwarnsysteme. Unternehmen, die Risiken systematisch überwachen und transparente Daten nutzen, können Engpässe schneller erkennen und flexibel auf Marktveränderungen reagieren.

Welche Vorteile bietet Semigator Enterprise dem Einkauf?

Semigator Enterprise unterstützt Einkaufsabteilungen dabei, Weiterbildungsprozesse zentral zu steuern und transparent zu dokumentieren. Das erleichtert ESG-Reportings, reduziert administrativen Aufwand und sorgt für einheitliche Qualitätsstandards. Über die Plattform können Unternehmen gezielt die Kompetenzen einkaufen, die für moderne Unternehmen besonders wichtig sind.

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